Um das Thema übersichtlicher zu gestalten, haben wir es auf mehrere Seiten aufgeteilt, die Sie unter diesen Links erreichen:

 

1. Chronik der Surfwiese

2. Beschlussvorlage der BA vom April 2010

3. Diskussionsstand im Herbst 2009

 

 

2. Beschlussvorlage der BA , eingereicht am 6. April 2010

 

Fortführung der Nutzung des Windsurf- und Kiteplatzes auf dem gemeindeeigenen Grundstück Flurstück 240 (?Surfwiese?)

 

Motivation:

Die Surfwiese ist ein hohes und einmaliges Gut über das die Gemeinde Born verfügt.Um das wirtschaftliche und kulturelle Potential für die Gemeinde Born zu sichern und optimal zu nutzen, ist verantwortungsvoll zu entscheiden. Insbesondere muß aufgrund der bereits begonnenen Surfsaison kurzfristig und pragmatisch entschieden werden, um die seit Jahren existierende Nutzergruppe nicht zu verlieren.

 

 

Zielstellung:

  1. Wirtschaftliche Verwertung des Gemeindegrundstückes 240 in der Flur 6 durch Eigenbewirtschaftung oder Verpachtung
  2. Pflege und Erhaltung des Alleinstellungsmerkmals: Bodden-Surfspot.
  3. Halten der Wassersportgäste am Ort Born.
  4. Entwicklung dieses nachweislich Saison verlängernden Angebotes.
  5. Ausbau der Imagedarstellung und Werbewirksamkeit der Gemeinde Born .

 

Aktueller Status:

Folgende gültige Beschlussvorlagen betreffen den Surfplatz:

  • Beschluss 07/03 hierin wurde die Entwicklung des Surfplatzes unter Gemeindehoheit einstimmig festgelegt.
  • Beschlussvorlage 312/09 hierin wurden die vorgelegten Nutzungs-Konzepte abgelehnt und festgelegt, dass die Surfwiese zu beräumen ist.

Nutzung des Surfspots 2009:

Der Surfplatz wurde von April bis Mitte November genutzt. An windreichen Tagen sind mehr als 50 Surfer keine Seltenheit.

 

Nachfolgend werden zwei Varianten skizziert, um den Surfplatz unter den gegebenen Bedingungen zum größtmöglichen Nutzen der Gemeinde Born zu entwickeln und zu betreiben unter Vermeidung aller bisher diskutierten Probleme. Beide Varianten setzen voraus, dass eine mit dem Regenbogencamp einvernehmliche Betreiberlösung erzielt wird, indem ein gemeinsamer Boddeneinstieg genutzt wird, der sich auf der Pachtfläche des Regenbogen AG befindet. Die Regenbogen AG wird finanziell anteilig an den zu erhebenden Nutzungsgebühren beteiligt.

 

Nutzungsvariante 1

Die Gemeinde Born betreibt den Surfplatz, wobei der Personalaufwand durch technische Hilfsmittel so gering wie möglich gehalten wird. Die sanitäre Versorgung erfolgt entweder durch Mitnutzung der Regenbogencamp-Einrichtungen oder durch Errichtung eigener Sanitärgebaude auf Gemeindegrund außerhalb der ehemaligen Mülldeponie oder Aufstellung von Sanitärcontainer.

Nutzungsvariante 2

Die Gemeinde Born verpachtet den Surfplatz ganzjährig. Das Problem der sanitären Versorgung wird wie bei Variante 1 gelöst.

 

Beide aufgezeigten Nutzungsvarianten lösen die aktuell diskutierten Probleme, die gegen eine Eigennutzung des Surfplatzes sprechen:

  1. Das Bebauen des Surfplatzes ist nicht erforderlich
  2. Der alte Boddeneinstieg wird nach Einigung mit der Regenbogen AG durch einen gemeinsam zu nutzenden ersetzt.

 

Beschlussvorschlag:

Als Beitrag zum dringlich zu verbessernden Gemeindehaushalt und zur Bewahrung und Entwicklung des einmaligen Surfspots unter Gemeindehoheit beschließt die Gemeindevertretung folgende Maßnahmen durchzuführen:

  1. Ermittlung der Wirtschaftlichkeit der oben genannten Varianten
  2. Festlegung auf eine der oben beschriebenen Nutzungsvarianten.
  3. Die Voraussetzungen zur Umsetzung der ausgewählten Variante sind zu schaffen.
  4. Die ausgewählte Nutzungsvariante ist zu realisieren.

 

Borner Alternative Born a. Darß 06.04.2010

 

____________________________________________________________________