UNSER WAHLPROGRAMM

Born entschulden - Holm erhalten

Die Entschuldung der Gemeinde ist auch ohne eine Bebauung des Holms oder Verdichtung des Ortsbildes möglich. 

  • Von der im gültigen Flächennutzungsplan ausgewiesenen Holmfläche gehören der Gemeinde Born nur ca. 35% .
  • Jedoch: Allein das BMK-Gelände kann zum maximalen Erlös von ca. 1,8 Mio € veräußert werden. Damit kann die Gemeinde ihre Schulden sofort tilgen.

Wir brauchen kontinuierliche Einnahmen. 

  • Die Bewirtschaftung des Campingplatzes am Nordstrand muss gesichert und sollte ab 2018 von der Gemeinde übernommen werden.
  • Auch die anderen gemeindlichen Grundstücke im Ort müssen Einnahmen erzielen, d.h. entweder saniert und bewirtschaftet oder verpachtet werden.
  • Ein Hotel, z.B. für Radfahrer, bringt neue Gäste und damit weitere Einnahmen für den Ort.

Jede Investition muss auf ihre wirtschaftlichen Folgen untersucht werden. 

  • Vor größeren Ausgaben muss grundsätzlich die Wirtschaftlichkeit fachgerecht geklärt sein; beispielsweise der Umbau der Alten Oberförsterei zum Forstmuseum.

Ortsbild bewahren und gestalten

Der dörfliche Charakter mit seiner traditionellen Bauweise und den dazu gehörigen Freiräumen muss erhalten bleiben.

  • Keine Verdichtung der Bebauung innerhalb des Ortes; Erhaltung der Grünflächen und Freiräume
  • Keine Erweiterung der Ortsbebauung im Außenbereich (z.B. im Landschaftsschutzgebiet Holm)
  • Neubauten behutsam einfügen; Ruinen und ungenutzte Objekte entwickeln.

Die BORNER ALTERNATIVE setzt sich für folgende Lösungen ein:

  • „Neue Waldschenke“ mit Gastronomie und Saal für vielfältige Nutzung; zugleich ein möglicher Hotelstandort (ein Investor ist vorhanden) unter Erhalt der Freifläche vor der Waldschenke
  • Die Oberförsterei mit einem Museum muss in ein Gesamtkonzept einfließen und weitere Nutzungen ermöglichen.
  • BMK-Gelände touristisch erschließen, eventuell als Hotel

Das Schulgelände und der Hafen werden zu einem dörflichen Zentrum.

  • Auf dem Standort der alten Schulbaracke entstehen bezahlbare Wohnungen für Jung und Alt.
  • Freiflächen und bestehende Gebäude werden für Kunst und Kultur genutzt.

Zukunftsfähiger Tourismus

Die Einnahmen aus dem Tourismus müssen den Borner Einwohnern zugute kommen.

  • Die Auslastung der vorhandenen Ferienunterkünfte sichern - Neubauten einschränken. Das drosselt die weitere Verkehrszunahme in der Hochsaison und schont natürliche Ressourcen.
  • Gewinne aus der Betreibung des Campingplatzes am Nordstrand (ab 2018) werden für den Ausbau der touristischen Infrastruktur verwendet. 

Die Verkehrsprobleme müssen gelöst werden.

  • Das Radwegenetz in Abstimmung mit den Nachbargemeinden sanieren
  • Sichere Straßenquerungen an der L21 schaffen

Die Marke Darß stärken und die Besonderheiten von Born hervorheben

  • Die vorhandenen natürlichen, kulturellen und traditionellen 
  • Qualitäten Borns müssen wirkungsvoller dargestellt werden.
  • Der Eintritt in den Tourismusverband stärkt unsere Außendarstellung. Sitz des regionalen Tourismusverbandes wird Born - ein entsprechendes Angebot besteht. 
  • Die Angebote erweitern – z.B. einen Bodden-Erlebnisweg anlegen 

Born, ein Ort zum Leben und Wohlfühlen

Gewerbetreibende müssen einen festen Platz in Born haben.

  • Gewerbeflächen erhalten und neue erschließen
  • Mittlere- und Kleinunternehmen fördern

Die BORNER ALTERNATIVE setzt sich für Freizeit- und Sportflächen mit Fußballplatz ein.

  • Noch in diesem Jahr soll ein Bolzplatz entstehen. 
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Schaffung von Sport- und Freizeit- flächen bietet der Ausbau des Surfplatzes am westlichen Ortsrand. Das Planverfahren zur Entwicklung der Freizeit- und Sportfläche muss klar vom Regenbogencamp getrennt werden.
  • Neben dem Surfplatz sollen weitere Angebote entstehen: 
  • Fußballplatz, Basketballfläche, Skaterbahn, Volleyballfeld

Die gelebte Tradition und der ausgeprägte Zusammenhalt sind charakteristisch für unsere Dorfgemeinschaft. 

  • Die BORNER ALTERNATIVE möchte die Vereine unterstützen und neue Möglichkeiten erschließen.
  • Wir brauchen ein Freizeithaus zur Nutzung durch Sportgemeinschaften und ansässige Vereine.

Die Kita Born bildet einen wesentlichen Grundstein in der Betreuung unserer Kinder

  • Eine beständige Einrichtung sichert auch in Zukunft die Lebensqualität für Familien.
  • Eine kooperative Zusammenarbeit zwischen dem Träger der Kita und der Gemeinde sollte weiter intensiviert werden.

Respektvoller Umgang in der politischen Gemeindekultur

Alle Einwohner, unabhängig seit wann sie im Ort leben, sind gleichberechtigte Bürger von Born.

Unterschiedliche Ansichten sind ein Gewinn im Gemeindeleben und tragen zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen bei.

Der Umgang miteinander sollte frei von Unterstellungen sein: offen, fair und respektvoll.

Die Bürger haben ein Anrecht auf Wertschätzung ihrer Meinung  sowie auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller Entscheidungen.