Ideen und Ziele

Ideen und Ziele zur Kommunalwahl 2024

Mitarbeit in den kommunalen Gremien

Die gesamte politische Willensbildung findet in der Gemeindevertretung statt. Dort und in den Ausschüssen mitzuarbeiten, sehen wir als unsere Pflicht sowie auch als Chance an.

Unsere Erfahrung aus 15 Jahren aktiver Mitarbeit in den Gremien der Gemeinde zeigt, wie wichtig es in Born ist, auf die Wahrung demokratischer Grundsätze zu achten. So mussten wir in der Vergangenheit immer wieder die Einhaltung des Öffentlichkeitsgebots und die Gleichbehandlung aller Einwohnerinnen und Einwohner einfordern. Diese wichtige Arbeit wollen wir fortsetzen, denn auch Fairness und Transparenz gehören zu einem lebenswerten Ort.

Beschlüsse müssen verlässlich sein. Zu oft haben wir erlebt, dass diese im Nachhinein geändert wurden.

Die Protokollführung muss die tatsächlichen Vorgänge wiedergeben, was bisher nicht immer selbstverständlich war. Deshalb fordern wir Livestream Übertragungen der öffentlichen Sitzungen. Diese würden auch endlich die Teilhabe für Menschen ermöglichen, die aufgrund eingeschränkter Mobilität den Sitzungsraum nicht besuchen können.

Einwohnerversammlungen und Saisonauswertungen müssen wieder mindestens jährlich stattfinden.

Bürgerbeteiligung

Wir setzen uns für die vielfältigen Möglichkeiten von Bürgerbeteiligungen ein. Z. B.

  • Prüfen möglicher Energiegenossenschaften zur Nutzung alternativer Energien und Aufbau von Fernwärmenetzen
  • Prüfung verschiedener Wohnbaumodelle, um den Bau von Dauerwohnsitzen sowie für seniorengerechtes Wohnen voran zu bringen
  • Schaffung eines Gestaltungsbeirats, unter Einbeziehung kreativer Kompetenzen von Einwohnern. Ebenso könnte ein Seniorenbeirat ins Leben gerufen werden

Weitere Ziele

  • Einrichtung sicherer Fußgänger- und Fahrradquerungen der L21 sowie weiterer Bushaltestellen im Ort
  • Kommunale Zusammenarbeit auf der Halbinsel:
    • gemeinsame Erarbeitung  von Verkehrslösungen für Rad- und öffentlichem Nahverkehr
    • übergreifendes Konzept zum Schutz der Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark und Umweltverbänden.

Tourismus in Born

  • Wir brauchen mehr Qualität, aber nicht mehr Gästebetten. Ihre Zahl sollte nicht weiter anwachsen. Die im Flächennutzungsplan der Gemeinde gesetzte Menge von 1,9 Gästebetten pro Einwohner ist bereits überschritten. Die Zahl der Campinggäste kommt noch hinzu und ist generell mitzurechnen. Unsere Gäste schätzen es, wenn Born keinen intensiveren Tourismus anstrebt. Qualität vor Masse kann unser Alleinstellungsmerkmal werden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass es in Born weiterhin ein vielseitiges und niveauvolles Kulturangebot gibt.
  • Born nennt sich selbst „Nationalparkgemeinde“. Darum setzen wir uns dafür ein, dass die Schonung der natürlichen Umwelt, rücksichtsvoller Umgang mit Pflanzen, Pilzen, Tieren, Boden, Luft und Wasser auch für unsere Gäste sichtbar wird.
  • Einwohnerinnen und Einwohner sollen bei touristischen Planungen immer mitbedacht werden, an Angeboten partizipieren und nicht unter touristischer Überlastung leiden.
  • Auch für den Tourismus ist die stärkere Vernetzung der Orte zwingend erforderlich. Nur gemeinsam kann sich unsere Region fit für die Zukunft machen und ihre Attraktivität für unsere Gäste erhalten.
  • Die Waldschenke ist nach mehr als 30 Jahren Leerstand trotz wiederholter Wahlversprechen noch immer eine Ruine! Eine Förderung durch das Land für die von einer Mehrheit der Gemeindevertretung angedachte Variante als Haus des Gastes ist nicht in Sicht. Das Objekt soll endlich durch einen Bauherrn zu einem Landhotel mit einem Saal für öffentliche Feste entwickelt werden. Eine große Zahl an Fahrrad fahrenden und wandernden Besuchern könnten dann ganzjährig und auch mal kurzfristig in einem Borner Hotel übernachten.

Finanzen der Gemeinde

  • Das Oberverwaltungsgericht in Greifswald hat die Bebauung des Borner Holm für unzulässig erklärt. Dieses Urteil ist nicht anfechtbar. Die Finanzlage der Gemeinde wird dadurch entscheidend beeinflusst. Deshalb darf die Beendigung und Abwicklung des Holm-Projektes nicht noch weiter verzögert werden. Alle Versuche, die Bebauung des Borner Holm doch noch möglich zu machen, sind zum Scheitern verurteilt und verursachen weiterhin unnötig hohe Kosten! Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, der Firma Bonava die Fläche hinter dem Amtsgebäude – das sogenannte „BMK-Gelände“ – als Ersatz für den Holm anzubieten. Damit könnte der finanzielle Schaden für Born verringert werden.
  • Größere Investitionen können erst begonnen werden, wenn die finanzielle Situation der Gemeinde geklärt ist. Das betrifft unter anderem die Pläne zum Bau einer Mehrzweckhalle oder von gemeindeeigenen Wohnungen.
  • Die Gemeinde und die Kurverwaltung müssen mit einem zukünftig geringeren Finanzspielraum rechnen.
  • Der Austausch und die enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden können  ein bisher ungenutztes Potenzial bieten. Große Investitionen, z. B. bei der Feuerwehr oder Technik der Kurverwaltung sollten mit den Nachbarn abgestimmt werden. Die gemeinsame Anschaffung oder der Austausch nicht täglich gebrauchter teurer Technik kann Kosten sparen.

Die Vorstellung unserer Kandidaten finden Sie hier.